Seminare und Schulungen

Ich möchte auch andere Menschen mit meiner Begeisterung zur Aromatherapie anstecken, daher biete ich Vorträge zu verschiedenen Themen, Schulungen oder Seminare an, gerne auch als Inhausschulung für Altenpflegeeinrichtungen.

Wenn sich eine Altenpflegeeinrichtung für die Einführung der Aromapflege entscheidet, bin ich gerne bereit, die Einrichtung mit meinem Wissen zu unterstützen.

Wenn Sie Interesse haben melden Sie sich bei mir, wir werden gemeinsam das Seminar nach ihren Bedürfnissen gestalten.

Mein Angebot an Schulungen für den Pflegebereich:

Übrigens …
Ich biete auch Entspannungskurse mit Düften an, zum Beispiel für gestresste Eltern.
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Herausforderung Schmerz: Schmerzlinderung durch Aromatherapie

 

„Unter Gesundheit versteht man nicht die Freiheit von Beeinträchtigungen, sondern die Kraft, mit ihnen zu leben“ (Johann Wolfgang von Goethe)

Jeder Mensch hat in seinem Leben schon einmal Schmerzen erfahren, körperlich sowie psychisch. Laut deutscher Schmerzliga leben in Deutschland 12 – 15 Millionen Menschen, die länger und andauernd oder wiederkehrend an Schmerzen leiden. Eine Erhebung in deutschen Altenheimen hat vor ein paar Jahren ergeben, dass die Menschen dort nicht gut mit Schmerzmitteln eingestellt sind, oder sie erhalten keine Schmerzbehandlung, trotz der vorhandenen Schmerzen.

„Der Schmerz ist, was der Patient sagt, und existiert, wann immer er es sagt.“ (McCaffrey1997)

Aber was ist, wenn der Patient oder Bewohner es uns nicht mehr sagen kann? Erhält er dann noch eine ausreichende Schmerzbehandlung?

In dieser Fortbildung soll es um den Schmerz gehen, wie er entsteht und wie man ihn behandeln kann, damit die Lebensqualität der Schmerzpatienten verbessert wird.

Nicht immer ist es das Ziel eine Schmerzfreiheit zu erreichen, manchmal reicht es aus, um eine Schmerzreduktion hervorzurufen. Dazu gehören nicht nur chemische Medikamenten, sondern laut der Leitlinie der Schmerzbehandlung der deutschen Schmerzliga, auch die komplementäre Schmerzbehandlung.

Hierbei bietet besonders die Aromapflege eine gute Ergänzung zur Schmerztherapie. Je nach Schmerzart wie z.B. Rücken- Gelenk- Muskel oder auch Nervenschmerzen kommen unterschiedliche ätherische Öle wie z.B. Lavendel fein, Muskatellersalbei, Cajeput oder Nelkenknospe in Frage und auch unterschiedliche Anwendungsarten wie z.B. Auflagen, Umschläge oder Einreibungen.

Viele praktische Übungen ergänzen die Fortbildung und machen sie sehr praxisnah.

 

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Aromapflege bei Demenz

 

„Nichts belebt die Vergangenheit so vollständig wieder wie ein Duft“ (V. Nabokow)

Kein anderer Sinn wirkt derart unmittelbar wie der Geruchsinn. Bevor Sie auch nur realisieren, dass Ihnen etwas in die Nase gestiegen ist, reagieren Sie schon: In Bruchteilen von Sekunden empfinden Menschen Freude, Zufriedenheit, Entspannung – oder sie rennen schreiend davon. Das hängt ganz vom entsprechenden Duft ab und von den früheren Erfahrungen mit diesem Duft, wie jemand darauf reagiert .

Der Duft wird im Limbischen System im Gehirn verarbeitet. Dort ist die Region für die lebenserhaltenden vegetativen Funktionen wie z.B. Immunsystem, Blutdruck, Appetit, Schmerz,  und auch Gefühle wie z.B. Wut, Angst, Trauer, Glück… werden dort weiterverarbeitet.

In den aktuellen Leitlinien zur Behandlung der Demenz der Deutschen Gesellschaft für Neurologie wird die Aromapflege befürwortet.

In diesem Kurs erlernen Sie, was ätherische Öle sind, welche Qualität sie haben müssen, welche Wirkung sie haben. Vor allem zeige ich Ihnen, wie sie angewendet werden können im Bezug auf Menschen mit einer Demenzerkrankung. Die Aromen können z.B. Ruhe und Geborgenheit schenken oder Menschen aus ihrer Lethargie herausholen.

Auch werden wir uns mit der Aufnahme von ätherischen Ölen in den Körper beschäftigen, welche Grenzen und Risiken es gibt und wo es evtl. paradoxe Wirkungen der Öle gibt.

Durch praktische Übungen in Form von Massagen, Einreibungen und Auflagen können die Teilnehmer selber spüren, welche Wirkung die Ätherischen Öle haben.

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Aromapflege in der Palliativmedizin

 

Wenn wir es mit der Aromapflege geschafft haben, dass sich ein Mensch in Liebe verabschieden kann, dann haben wir alles Richtig gemacht.

In der palliativen Pflege geht es um einhüllende, „ummantelnde“ Angebote für schwerkranke Menschen mit geringer Lebenserwartung. Eine gute Lebensqualität trotz erschwerter Umstände ist das höchste Ziel. Die palliativ Pflegenden sind maßgeblich daran beteiligt, wie hoch der Kranke seine Lebensqualität empfindet. Dabei ist die Körperpflege ein wichtiger und zeitintensiver Aspekt.

Der Kranke soll die Körperpflege nicht nur als „notwendiges Übel“ erleben, sondern als Wohlfühlangebot, das ihn persönlich mit seinen Wünschen und Bedürfnissen mit einschließt. Dazu gehört auch, dass Angehörige die Möglichkeit erhalten, sich mit der belastenden Situation des Sterbens besser auseinandersetzen bzw. sie besser verarbeiten zu können.

In diesem Kurs erhalten Sie eine Einführung in die Aromapflege. Welche Öle Trost und Kraft spenden, welche Möglichkeiten zur palliativen Mundpflege es gibt. Welche Öle Schmerzen verringern können. Welche Ölmischungen sich bei Unruhe, Angst und Erschöfung bewährt haben.

In den vielen praktischen Übungen bekommen die Teilnehmer nicht nur gezeigt, wie sie den sterbenskranken Menschen etwas Gutes tun können, sondern auch, was sie für sich selbst tun können, damit sie wieder neue Kraft schöpfen in einer so belastenden Zeit des Abschiedes und der Trauer.

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Rund um den Mund – Mundpflege bei Schwerkranken

„Man macht sich erst Gedanken über Alltägliches wenn es nicht mehr hat“

Plötzlich einen Schlaganfall, intensive Chemotherapie oder eine schleichende Verschlechterung des Parkinsons oder der Demenz. Alle können das Gleiche Problem haben – sie können nicht mehr gut schlucken! Die Folgen sind Gewichtsabnahme, Munderkrankungen und Verschlechterung der Grunderkrankung.

In diesem Seminar soll es um die Unterstützung der Mundpflege bei schwerkranken Menschen gehen. Besonders die Patienten mit Chemotherapie haben einen hohen Leidensdruck: wenn die Mundschleimhaut von den Medikamenten angegriffen ist, wird das Essen zur Qual.

Kein Geschmack und alles schmerzt im Mund! Die ätherischen Öle unterstützen unter anderen die Wundheilung und die fetten Öle schützen die empfindliche Mundschleimhaut.

Wenn bei der fortgeschrittenen Demenz oder Parkinson das Essen sprichwörtlich im Mund stecken bleibt, bietet die Aromaküche bietet hier einen guten Ansatzpunkt, den Schluckakt zu verbessern.

Wer selber erst einmal ein „duftendes Essen“ probiert hat, weiß wie gut plötzlich eine einfache Mahlzeit schmecken kann. Im praktischen Teil des Seminars kommt die Aromaküche nicht zu kurz.

In regelmäßigen Abständen bin ich an der katholischen Landvolkshochschule in Hardehausen als Gastdozentin zu unterschiedlichen Themen tätig.